Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der Artikel und Fotos, die ich Ihnen aktuell für den Reiseteil Ihrer Zeitung anbieten kann. Viele weitere finden Sie in meinem Archiv.

 

Ich freue mich über Ihr Interesse.

 

 

Australien

Der Fünfte Kontinent. Ein Land voller Gegensätze. Faszination pur: Australien ist in jeder Hinsicht ein Traumreiseziel. Ich war in Sydney und in den Blue Mountains, habe Melbourne besucht und bin mit dem Jeep ins Outback nach Alice Springs und zum Ayers Rock gefahren. Weitere Stationen waren Cairns, Hamilton Island und Brisbane. Mitgebracht habe ich viele Geschichten und tolle Fotos.

 

Bondi Beach: Treffpunkt der Backpacker

Surfen und Feiern

Einer der bekanntesten Strände Sydneys, wo ich dieses Graffiti entdeckt habe, liegt nicht weit von der City entfernt: Bondi Beach. Mit Bus und Zug ist man in einer halben Stunde da. In der weit geschwungenen Bucht gibt es neben großen Wellen auch gute Restaurants, Kneipen und Läden. Doch Vorsicht: Zwischen Weihnachten und Neujahr kommen Tausende von Backpackern und feiern nonstop am Strand.

 

Zur Erinnerung: Denkmal für die Arbeiter

Traumstraße der Welt

Die Great Ocen Road entlang der Westküste des Bundesstaats Victoria gilt als eine der Traumstraßen der Welt. Sie hat eine ganz besondere Geschichte: Ihr Bau, mit dem 1919 begonnen wurde, war eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die rund 3000 aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrten australischen Soldaten - und die Straße selbst ein Denkmal für die im Krieg gefallenen Soldaten.

 

Farbenprächtig: Kunstwerke der Ureinwohner

Eindrucksvolle Kunstwerke

Die umfassendste Sammlung australischer Kunst der Welt ist in Melbourne zu besichtigen: In der National Gallery of Victoria, die im Ian Potter Centre am Ostende des Federation Square untergebracht ist, werden auch traditionelle und zeitgenössische Kunstwerke der Ureinwohner gezeigt. Einen ausgezeichneten Überblick vermitteln die kostenlosen Führungen.

 

 

Argentinien

Gauchos und Steaks. Evita Peron und Diego Maradona. Dazu Buenos Aires als eine der faszinierendsten Städte der Welt: Argentinien bietet dem Besucher eine eindrucksvolle Vielfalt. Ich war mehrmals dort, in San Miguel de Tucuman im Norden ebenso wie in Ushuaia ganz unten in Patagonien. Meine Geschichten handeln von interessanten Menschen in einem faszinierenden Land.

 

Beliebtes Touristenziel: La Boca

Ganz schön bunt

La Boca ist ein Stadtteil von Buenos Aires. Sein Wahrzeichen ist der Caminito, ein nur etwa 100 Meter lange Gässchen mit bunten Postkartenhäuschen, Künstlern und Tangotänzern. Eine wunderschöne Kulisse, allerdings total touristisch. Beliebte Fotomotive sind die Pappefiguren von Carlos Cardel, Evitas und Maradonna, die von einem Balkon auf die Besucher herunterblicken.

 

Charmanter Guide: Francesca

Mit dem Rad am Rio de la Plata

Die Umgebung von Buenos Aires kann man auf verschiedene Art und Weise erkunden. Ich habe es einen Tag lang mit dem Rad getan. Die von einem Guide begleitete Tour führte ins Tigre-Delta, das beliebte Naherholungsziel. Dabei haben wir im Puerto de Frutos den größten Freiluftmarkt des Landes besucht und das ganz dem argentinischen Nationalgetränk gewidmete Museo del Mate.

 

Ein Tänzchen auf der Straße

Auf Schritt und Tritt

"Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann": Dieser viel zitierte Spruch des berühmten Tangokomponisten Enrique Santos Discépolo gilt noch heute. In Buenos Aires begegnet man dem Tango an jeder Straßenecke. Seine Entstehungsgeschichte ist so faszinierend wie seine Beliebtheit bei den Menschen, die auch die bleierne Zeit der Militärdiktatur überstanden hat.

 

 

Chile

Wer von Santiago de Chile immer weiter nach Süden bis hinunter nach Patagonien reist, findet die Naturwunder aufgereiht wie an einer Perlenkette. Ich war nach einem Abstecher in Valparaiso erst mit Auto und Flugzeug unterwegs, um in Punta Arenas an Bord der "Stella Australis" zu gehen. Fünf Tage fuhr ich durch die menschenleere Inselwelt um Kap Hoorn herum bis nach Ushuaia in Argentinien.

 

Bunte Fassade: Ein Café in Valparaíso

Voller Kontraste

Der Eingang zu einem Café in Valparaíso: Die alte Hafenstadt mit ihren berühmten Standseilbahnen ist der neueste Star unter Chiles Reisezielen. Voller Kontraste hat sie sich als Kulturhauptstadt neu erfunden. Schon der Schriftsteller Pablo Neruda liebte die Stadt und ließ sich in den 1960er Jahren vom Stararchitekten Sebastian Collado ein Haus hoch oben in den Hügeln bauen. Heute ist es ein Museum.

 

Torres del Paine: See mit Gletscherzungen

Schönstes Wandergebiet

Einer der vielen Höhepunkte jeder Chile-Reise ist der Nationalpark Torres del Paine. Er gilt als eines der schönsten Wandergebiete Patagoniens. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet Tundra und Hochgebirge, dazu Wälder und Seen mit Gletscherzungen aus dem Südlichen Patagonischen Inlandeis. Sehenswert sind auch der Wasserfall Salto Grande und die Stromschnellen Cascade Paine.

 

Die "Stella Australis" in der Magellanstraße

Besondere Kreuzfahrt

Es war eine Kreuzfahrt der ganz besonderen Art. Mit der "Stella Australis" von Punta Arenas nach Ushuaia. Kein Smoking und keine Bingo-Abende - und trotzdem wurde es nie langweilig. Dafür sorgten allein schon die täglichen Landausflüge, die wir mit kundigen Führern unternahmen. Ein Höhepunkt war, als wir am Kap Horn an Land gingen. Ich liefere Ihnen interessante Geschichten, kein Seemannsgarn.

 

 

Cook Islands

Ein Abstecher, der sich lohnt: Wer es auf dem Weg nach Neuseeland nicht eilig hat, legt auf den Cook Islands einen Zwischenstopp ein. Die 15 Inseln sind über ein weites Gebiet verstreut. Wir haben uns für Rarotonga entschieden, die größte Insel, die man von Los Angeles aus in zehn Flugstunden erreicht. Und haben gefunden, was wir suchten: Das typische Südsee-Flair mit netten Menschen und tollen Stränden.

 

 

Costa Rica

Costa Rica ist ein tropisches Abenteuerland, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Ein Paradies für neugierige Touristen, die das Besondere suchen. Ganz egal, ob man durch die Regenwälder auf der Karibikseite wandert, die Vulkangegend im Landesinneren besucht oder an den endlos langen Sandstränden am Pazifik ausspannt - in Costa Rica bringt jeder Tag etwas Neues.

 

Strand im Nationalpark Manuel Antonio

Erholung für die Seele

Ein Tag im Nationalpark Manuel Antonio. Wir lassen die Touristengruppen links liegen und erkunden den kleinsten Nationalpark des Landes auf eigene Faust. Unser Weg führt durch eine Postkartenkulisse mit wild wuchernden tropischen Pflanzen, begleitet von bunten Vögeln und neugierigen Affen. Zum Ausklang lassen wir an einem der einsamen Strände die Seele baumeln.

 

Feuchtwarm und geheimnisvoll: der tropische Regenwald

Ich glaub' ich steh im Wald

Haben Sie gewusst, dass in tropischen Regenwäldern mehr als die Hälfte aller bekannten lebenden Organismen der Erde beheimatet ist? Aber auch wenn Sie es nicht ganz so wissenschaftlich mögen - der Regenwald mit seiner geheimnisvollen feuchtwarmen Atmosphäre ist auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben ihn im Nationalpark Tortuguero per Boot erkundet.

 

Ein Leguan beim Sonnenbad

Einzigartige Tierwelt

Die Tierwelt in Costa Rica ist einzigartig. In den Regenwäldern leben Faultiere und verschiedene Affenarten, Tapire und eine Vielzahl bunter Vögel, farbenprächtige Schmetterlinge und giftige Schlagen, in den Flüssen tummeln sich Kaimane. Die Leguane trauen sich bis an die Pools der Ferienressorts, ebenso die Weißrüsselnasenbären. Nur einen Jaguar, den es in Costa Rica auch gibt, haben wir nicht gesehen.

 

 

Dubai

Dubai ist das Tor zum Golf. Eine wichtige Drehscheibe für Waren, Finanzen und Dienstleistungen. Doch auch für Touristen ist das Emirat, seit 1993 die Einreise erleichtert wurde, ein attraktives Ziel. Neben Sonne, Strand und klarem Wasser erwarten die Besucher westlicher Lebensstandard, Luxushotels, zollfreier Einkauf und fantastische Sportmöglichkeiten.

 

Tradition und Moderne

Auch wenn sich Dubai mit seinem liberalen Klima von anderen Golfstaaten abhebt, so ist und bleibt es doch ein tief in Traditionen verwurzeltes Land. Einheimische Frauen in ihren schwarzen Abayas trifft man nur ganz früh am Morgen beim Strandspaziergang. Wenn die ersten sonnenhungrigen Touristen auftauchen, ziehen sie sich schnell wieder in ihre klimatisierten Luxuswohnungen zurück.

Sprung in die Neuzeit

Es war das Öl, das Dubai zum Sprung in die Neuzeit verhalf, zu Hochhäusern, Gärten, Parks und hypermodernen Palästen. Heute präsentiert sich das eigentlich zu über 90 Prozent aus Wüste bestehende Emirat als extravagantes Handels- und Wirtschaftszentrum. Für die Zeit nach dem Ölboom sollen Milliardeninvestitionen wie der riesige Freihafen Jebel Ali Dubais Schlüsselstellung in der Region festigen.

 

 

Florida

Stille Paradiese und laute Unterhaltung: Florida hat viele Seiten. Eine der schönsten ist Longboat Key. Die zwischen der Sarasota Bay und dem Golf von Mexico gelegene Insel ist ein Refugium im Einklang mit der Natur. Ich habe im Sunshine State schon so ziemlich alles gesehen, wie Sie meinem vielfältigen Themenangebot entnehmen können. Doch hierhin zieht es mich immer wieder zurück.

 

In der Sarasota Marina wartet Ken (Mitte) auf Kunden

Guter Fang

Trotz traumhafter Strände steht für viele Florida-Touristen eine Angeltour im Golf von Mexico ganz oben auf ihrer Wunschliste. Dass am Ende des nicht ganz billigen Vergnügens ein Erfolgserlebnis steht, dafür sorgen erfahrene Skipper wie Ken. Wir gingen in der Marina von Sarasota an Bord seiner "Shark" und haben ihn und seine Kunden einen Tag lang begleitet.

 

Das Leben genießen in Key West

Party in Key West

Wer in Florida Urlaub macht, sollte auch einen Abstecher nach Key West machen. Die Stadt am Westende der Florida Keys bietet zahlreiche Attraktionen. Etwa das Haus, in dem Ernest Hemingway lebte und Sloppy Joe's Bar, in der er seine Mojitos schlürfte. Viele Besucher haben mit solchen Sehenswürdigkeiten aber nichts am Hut - sie kommen einfach nur zum Abhängen und Feiern nach Key West.

 

In Longboat Key werden kranke Seevögel gesund gepflegt

Pelikane in Not

Für kranke und verletzte Seevögel aus ganz Südwestflorida ist Longboat Key die letzte Hoffnung. In der Auffangstation auf der Insel werden sie behandelt und gesund gepflegt, Pelikane ebenso wie Seeadler. Und dann möglichst schnell wieder in die Freiheit entlassen. Besucher unterstützen mit ihrem Eintrittsgeld die aufopferungsvolle Arbeit der Station. Wir haben den Spezialisten über die Schulter geschaut.

 

 

Hawaii

Es stimmt - viele kommen nur zum Strandurlaub nach Hawaii. Entspannen tagsüber unter Kokospalmen, schlürfen leckere Mai-Tais und bewundern am Abend die traumhaften Sonnenuntergänge. Dabei steckt Hawaii voller Überraschungen und Kontraste. Die 132 Inseln des Archipels mitten im Pazifik sind einzigartig. Ich erzähle Ihnen spannende Geschichten aus Oahu, Maui und Big Island.

 

Maui no ka oi

Diese Worte kommen Einheimischen und Touristen gleichermaßen oft über die Lippen: Maui ist die Nummer 1. Die zweitgrößte Insel des Archipels lässt in der Tat keine Urlauberwünsche offen. Schnorcheln und Tauchen in den Gewässern vor Molokini, Wandern beim Haleakala oder ein Bummel durch die alte Walfängerstadt Lahaina mit ihren holzverschalten Häusern - auf Maui kommt keine Langeweile auf.

 

Schreiben ohne Schrift

Dia alten Hawaiianer kannten keine Schrift. Was sie zu sagen hatten, ritzten sie in den weichen Lavafels. Überall auf den Inseln sind Tausende dieser ausdrucksstarken Felsbilder zu finden, die meisten davon im Hawaiian Vulcanoes National Park auf Big Island. Allein das Petroglyphenfeld nahe des Waikoloa Beach Resorts umfasst über 9.000 Felsritzungen, die zum Teil aus dem 10. Jahrhundert stammen.

 

Coffee to go

Fruchtbarer Vulkanboden, windgeschützte Lage, Wolken gegen die Nachmittagshitze und Regen: Diese idealen Voraussetzungen für den Anbau von Kaffee bieten die Hänge des Mauno Loa und der Hualalai Mountains über der sonnigen Küste von South Kona auf Big Island. Von Gourmets wird der in über 600 Plantagen und Röstereien produzierte Kaffee wegen seines Dufts und sanften Aromas geschätzte 

 

 

Kanada

Was für ein Reiseland: Allein 30 Nationalparks mit ursprünglicher Wildnis und weiten Prärien, dazu einzigartige Landschaften und fasznierende Städte - das alles ist Kanada. Wer dieses Land in seiner unendlichen Vielfalt entdecken will, braucht sehr viel Zeit. Oder er nimmt, wie ich, verschiedene Anläufe. Ein guter Einstieg in das Abenteuer Kanada ist die Provinz British Columbia mit ihrer Metropole Vancouver.

 

Faszinierend lässig

Auf der einen Seite der Pazifik, auf der anderen schneebedeckte Gipfel: Mit der prachtvollen Lage von Vancouver können sich nur wenige Städte der Welt messen. Dazu kommt die Kombination aus lässigem Lebensgenuss und kulturellem Angebot, die Kanadas drittgrößte Stadt so attraktiv macht. Die Auswahl an Freizeitaktivitäten für die multikulturelle Bevölkerung ist riesig.

 

Stille Tage in Long Beach

Immer einen Abstecher wert ist Vancouver Island, die größte Insel des Archipels vor der Fjordküste von BC (British Columbia). Der Pacific Rim National Park bietet eine der schönsten Küstenlandschaften Kanadas. Wer eine größere Bereitschaft mitbringt, sich von seinem Geld zu trennen, dem kann ich die Long Beach Lodge empfehlen. Ein tolles Refugium für besinnliche Tage.

 

Bärenstark

Nur zwei Autostunden von Vancouver entfernt liegt Whistler. Der legendäre Ferienort in den Coast Mountains ist ein Paradies für Sportler und Ausgangspunkt für tolle Touren. Wer Bären in freier Wildbahn beobachten will, kann das in Begleitung eines Guides tun. Whistler Village ist das pulsierende Herz einer lebendigen Szene, mit kulinarischen und kulturellen Angeboten für jeden Geschmack.

 

Wunderschöne Vielfalt

Verschneite Berge, stille Seen und tiefgrüne Wälder - mit der Schönheit von British Columbia, gelegen zwischen den Rocky Mountains und der prachtvollen Fjordküste, kann sich keine andere kanadische Provinz messen. Das liegt an der entspannten Atmosphäre, die an Kalifornien erinnert, sowie natürlich an der Metropole Vancouver und der lässigen Einstellung ihrer Bewohner.

 

 

Kuba

"Buena Vista Social Club": Das Album und der Film machten Kuba und seine Musik in aller Welt zu einem Begriff. Doch der Alltag der Musiker, die auf der Straße und in Kneipen für Touristen spielen, ist oft ein harter Überlebenskampf. Wie sie und ihre Landsleute die Tücken des sozialistischen Alltags meistern und dabei die Lebensfreude nicht verlieren, habe ich auf meiner Reise erlebt.

 

Traumstrand auf Cayo Coco

Spuren im Sand

Viele Kuba-Touristen verbringen ihren Urlaub all inclusive am Strand. Und wissen nicht, was sie dadurch alles verpassen. Trotzdem: Nach einer nicht immer ganz stressfreien Entdeckungstour über die faszinierende Zuckerinsel sollte man sich mit ein paar etwas ruhigeren Tagen an einem der traumhaften Strände belohnen – zum Beispiel auf der vorgelagerten Insel Cayo Coco.

 

Stiller Genießer

Braune Kunstwerke

Die Eröffnung des "Casa de Beneficiencia", der ersten Zigarrenmanufaktur in Havanna, war 1799 die Geburtsstunde der kubanischen Zigarre. Weil es an Arbeitskräften mangelte, griffen die Manufakturbesitzer auf Sträflinge zurück. Die braunen Kunstwerke, von denen 1997 erstmals über 100 Millionen Stück produziert wurden, sind heute ein wichtiger Devisenbringer für das sozialistische Land.

 

Die Bar "La Floridita"

Hemingway in Havanna

Auf den Spuren von Ernest Hemingway in Havanna. In der Bar "La Floridita", wo eine lebensgroße Bronzestatue des Dichters an der Theke lehnt, trank der Nobelpreisträger nachmittags seine Daiquiries. Die Mojitos bestellte er abends in der "Bodeguita del Medio". Abgestiegen ist er stets im Hotel Ambos Mundos, wo er auch seinen Roman "Wem die Stunde schlägt" schrieb.

 

 

Namibia

Einzigartiges Namibia. Ich war zwischen Windhoek und Swakopmund unterwegs und habe natürlich auch die Namib besucht, die älteste Wüste der Erde. Erstaunlich, wie sich Flora und Fauna der unwirtlichen Umgebung angepasst haben. Eines der vielen lohnenswerten Ziele in dieser fantastischen Landschaft sind die Dünen von Sossusvlei, die höchsten begehbaren Dünen der Welt. 

 

Ihr könnt uns mal: Nashörner nahe der Okapuka-Ranch

Heia Safari

Wer einen kleinen Vorgeschmack auf das bekommen will, was Namibia zu bieten hat, wird schon wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt Windhoek fündig - zum Beispiel auf der Okapuka-Ranch. Wem Warzenschweine und Antilopen, die sich auf der Wiese vor dem Restaurant tummeln, nicht genügen, der kann auf einer Mini-Safari vom Jeep aus auch Nashörner, Giraffen und Krokodile beobachten.

 

Sandkasten mit Blechspielzeug: Solitaire Country Lodge

Spielplatz für Männer

Wer von Windhoek in den Sossusvlei-Nationalpark fährt, kommt an der Solitaire Country Lodge vorbei. Ein kurzer Stopp lohnt sich auf alle Fälle, nicht nur wegen der weithin bekannten, von einem Deutschen gegründeten Bäckerei. Zahlreiche Autowracks, malerisch im Sand drapiert, lassen auch die Herzen von Autofans höher schlagen und beweisen wieder mal: Schrott ist nicht gleich Schrott.

 

Sonnenuntergang in der Namib-Wüste

Sinnliches Erlebnis

Ein Sonnenuntergang in der Wüste. Die malerische Landschaft der Namib überrascht die Besucher den ganzen Tag über mit sich ständig verändernden Pastellfarben und faszinierenden Lichteffekten. Absolute Höhepunkte sind die vom Konzert der schnalzenden Geckos untermalten Sonnenuntergänge und der klare afrikanische Sternenhimmel. Sinnliche Erlebnisse unter dem Kreuz des Südens.

 

 

Neuseeland

Eine Reise ans schönste Ende der Welt: Als Fixpunkt auf der Weltkarte der Sehnsucht wird Neuseeland immer populärer. Kein Wunder - in kaum einem anderen Land gibt es so viel zu entdecken. Fjorde und Vulkane liegen eng beieinander, dazu Gletscher, Geysire, Farnwälder und herrliche Strände. Nirgendwo sonst kann man Südseekultur und europäische Kolonialvergangenheit in so schöner Natur erleben.

 

Faszinierende Metropole

Für die meisten Touristen aus Europa ist Auckland das Eingangstor nach Neuseeland. Die größte Stadt des Landes ist eine faszinierende Metropole, landschaftlich herrlich gelegen, architektonisch und kulturell höchst interessant und abwechslungsreich. Neben Auckland liefern aber auch Städte wie Wellington, Christchurch und Dunedin den Beweis, dass Neuseeland mehr zu bieten hat als nur traumhafte Landschaften.

 

Weite und Einsamkeit

Auch wenn Neuseeland als Reiseziel immer populärer wird, so bleibt dennoch genügend Raum für Abstecher in unberührte Gebiete. Wer das Gefühl von Weite und Einsamkeit abseits der Zivilisation sucht, kommt auf der Südinsel beispielsweise im Abel Tasman National Park auf seine Kosten. Mein Tipp: Eine ausgedehnte Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track mit Übernachtung im Camp an der Tinline Bay.

 

Unter Dampf

Das Erbe der Maoris, der Ureinwohner Neuseelands, wird vor allem in der Gegend von Rotorua auf der Nordinsel touristisch vermarktet. Im Whakarewarewa Thermal Village gewinnt man einen Eindruck von ihrer Kultur. Das Dorf bietet Geysire, kochende Pools und blubbernde Schlammlöcher, aber auch kunstvoll geschnitzte Pforten, Erdöfen und ein Kriegskanu. Wer mag, kann auch eine folkloristische Tanzshow besuchen.

 

 

Oman

Oman ist ein Reiseland voller Kontraste und echter Gastfreundschaft. Nicht so fortschrittsversessen und überlaufen wie Dubai, eher traditionsbewusst, aber voller Folklore und ärchäologischer Fundstätten, arabisch-orientalischer Kultur und modernem Leben. Die Besucher erwarten grüne Oasen und endlose Sandwüsten - und mit Muscat eine faszinierende Hauptstadt.

 

Exotisches Einkaufserlebnis

Orientalischer Charme und exotisches Einkaufserlebnis: Der Souk der Oasenstadt Nizwa befindet sich im Zentrum einer Festung. Im ursprünglichen östlichen Teil gibt es eine Riesenauswahl an feinen Gewürzen. Die Händler im renovierten westlichen Teil bieten vor allem Produkte aus Silber an. Der Nizwa Souk, so wird uns versichert, ist der ideale Ort, um sich über die traditionelle Handwerkskunst im Oman zu informieren.

 

Dhau ahoi

Dhaus sind die traditionsreichen Holzboote, die über Jahrhunderte im Oman gefertigt wurden. Früher waren sie die gebräuchlichsten Schiffe für die Perlentaucherei im Persisch-Arabischen Golf, heute werden sie an der gesamten Küste für die Fischerei genutzt. Für Touristen sind Ausflüge mit Dhaus, etwa zum Beobachten von Delphinen, ein besonderes Erlebnis.

 

Voller Attraktionen

Entspannen nach einem langen Tag mit vielen neuen Eindrücken: Muscat, die Hauptstadt des Oman, ist voller Attraktionen. Wir haben die Sultan Quaboos Grand Mosque besucht, die größte Moschee der Stadt, die mit ihrer indischen Architektur beeindruckt. Nicht weniger interessant war der Bummel durch die Altstadt mit interessanten Stätten und Gebäuden. Was wohl der nächste Tag bringt?

 

 

Südafrika

Kapstadt ist eine der attraktivsten Metropolen der Welt. Der Tafelberg, hier vom bekannten Bloubergstrand aus gesehen, ragt als ihr Wahrzeichen 1086 Meter in die Höhe. Die schönste Stadt Südafrikas mit ihren tollen Stränden war für mich der Ausgangspunkt zu interessanten Ausflügen, etwa zum Kap der Guten Hoffnung und in das Weinland rund um das malerische Stellenbosch.

 

Absolute Touristenattraktion: Victoria & Alfred Waterfront

Attraktion im alten Hafen

Die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt ist weltweit die wohl gelungenste Revitalisierung eines einst heruntergekommenen Hafenviertels. Südafrikas meistbesuchte Touristenattraktion, Anfang der 90er Jahre in Angriff genommen, wird ständig um neue Attraktionen erweitert. Von hier legen auch die Boote nach Robben Island ab, wo einst Nelson Mandela gefangen gehalten wurde.

 

Der Südwestzipfel Afrikas: Kap der guten Hoffnung

Schrecken der Seefahrer

Cape Point und das berühmte Cape of Good Hope sind die Hauptattraktion des Cape of Good Hope Nature Reserve. Der Nationalpark, von Kapstadt aus auf Straßen mit tollen Aussichtspunkten leicht zu erreichen, bietet einzigartige Wanderwege und Strände. Das sagenumwobene Kap der Guten Hoffnung war einst wegen seiner starken Winde und tückischen Strömungen der Schrecken der Seefahrer.

 

Das Weinland mit grandiosen Landschaften

Echter Genuss

Zu einem Südafrika-Urlaub gehört ein Abstecher in das östlich von Kapstadt gelegene Weinland. Nicht nur die Liebhaber erlesener Weine kommen dabei auf ihre Kosten. Beeindruckend sind auch die grandiosen Landschaften sowie malerische Städtchen wie Stellenbosch mit einer Fülle historischer Gebäude. Dass in vielen von ihnen gute Restaurants untergebracht sind, macht den Besuch zu einem echten Genuss.

 

 

Thailand

Magisches Thailand: Als eines der beliebtesten Reiseziele vereint es in seiner einzigartigen Vielfalt alles, was Erholung, Exotik und Abenteuer verspricht. Wer an dieses Land denkt, dem kommen Bilder vom türkisblauen Meer mit bunten Korallenriffen in den Sinn, aber auch von weitläufigen Tempelanlagen und lebhaften Märkten. Ich war auf Spurensuche zwischen Chiang Mai und Ko Samui.

 

Warenaustausch: Markt in der Nähe von Bangkok

Markt-Tag

Interessante Märkte gibt es in Thailand nicht nur an jeder Ecke. Viele Händler sind mit ihren Waren auch auf den weit verzweigten Kanälen unterwegs und machen ihr Boot dort fest, wo ihr Angebot gefragt ist. Die bekanntesten Märkte an Land sind der Sonntagsmarkt in Chiang Mai sowie, weitaus weniger beschaulich, der Wochenendmarkt in Suan Chatuchak in Bangkok mit Tausenden von Touristen.

 

Ein alltägliches Bild: Opfergabe vor einem Tempel

Religion und Kommerz

Strenge Regeln für Mönche auch in Thailand: Sie dürfen ab Mittags keine feste Nahrung zu sich nehmen und keine Frauen berühren. Was in den Tempeln des Landes passiert, steht jedoch nicht immer im Einklang mit der eigentlichen buddhistischen Lehre. Vieles wird dem touristischen Kommerz geopfert. Mich hat interessiert, wie ein Land seine Religion vermarktet. Und wer davon profitiert.

 

Seltene Idylle: Abendstimmung auf Ko Samui

Von wegen einsame Insel

Die ersten Weltenbummler, die es nach Ko Samui verschlagen hat, kamen mit dem Fischerboot. Sie schliefen in einfachen Bambushütten auf geflochtenen Matten. Heute reisen die Touristen mit dem Flugzeug oder der Autofähre an, es gibt über 14000 Gästebetten in 400 Bungalow- und Hotelanlagen. Der Tourismus hat die Insel fest im Griff. Ich wollte herausfinden,wie viel Tradition sich die Bewohner noch leisten.

 

 

Uruguay

Uruguay ist weit weg und für uns Europäer kein bevorzugtes Reiseland. Warum eigentlich? Das Land, das im Norden an Brasilien grenzt und durch den Rio de la Plata von Argentinien getrennt ist, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Einen ersten Eindruck kann man sich ganz bequem verschaffen - mit einem Bootstrip von Buenos Aires nach Colonia. Ein touristischer Schnupperkurs.